Stiftung Fokus Gesundheit
Stiftung Fokus Gesundheit

 Projekte

Point-of-Care-Diagnostikgerät zum schnellen Erkennen einer Herzinfarktgefahr

 

Mit zusammen rund 6000 Euro fördert „Fokus Gesundheit“ den Kauf von jeweils einem Point-of-Care-Diagnostikgerät für die Notaufnahmen des Krankenhauses St. Elisabeth in Ravensburg und des Klinikums Westallgäu der Oberschwabenklinik in Wangen. Das Point-of-Care-Testing (POCT) ist eine patientennahe Labordiagnostik,  die mit Teststreifen und einem entsprechenden Messgerät ohne zeitliche Verzögerung und ohne Transport der Proben in ein Zentrallabor durchgeführt werden kann. Die Notaufnahmen der Oberschwabenklinik verfügten bisher nicht über entsprechende voll automatisierte Geräte, die von der Probenvorbereitung bis zum Testergebnis nur wenige einfache Handgriffe des Benutzers erfordern. Entsprechende Proben werden ins Labor geschickt, was bedeutet, dass es bis zum Vorliegen des Ergebnisses ca. eineinhalb Stunden dauern kann.

Mit einem für das POCT geeigneten Messgerät wäre dies innerhalb von 20 Minuten möglich. Gerade für Patienten, bei denen Verdacht auf einen drohenden Herzinfarkt oder eine Lungenembolie besteht, ließe sich damit im Einzelfall womöglich wertvolle Zeit gewinnen. Die Patienten könnten entsprechend früher der angezeigten und geeigneten Therapie zugeführt werden. Im Krankenhaus St. Elisabeth ließe sich das Gerät im Jahr bei ca. 2000 Patienten einsetzen. In Wangen ist von ca. 1000 Patienten jährlich auszugehen.

Mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand lässt sich mit dem Diagnostikgeräten ein großer Effekt für viele Patienten erzielen.

„Grüne Damen“ kümmern sich um hilfebedürftige Patienten

 

Mit 1000 Euro fördert „Fokus Gesundheit“ die „Grünen Damen“ am Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg Unter dem Begriff „grüne Damen“ werden Ehrenamtliche verstanden, die sich um hilfebedürfte Patienten insbesondere bei der Aufnahme und der Entlassung kümmern. Sie helfen bei der Erledigung der Formalitäten, begleiten die Patienten auf die Station und sind beim Transport des Gepäcks behilflich. Für solche Leistungen gibt es keinerlei Gegenfinanzierung durch die Kostenträger. Obwohl die Gruppe im Krankenhaus St. Elisabeth ohne jedes Entgelt arbeitet, entstehen Aufwendunge. Dazu gehören einheitliche und passende Kleidung, ein Anlaufpunkt, Transporthilfen für Gepäck oder auch Erstattung entstehender Aufwendungen, insbesondere von Fahrt- und Fortbildungskosten.

ODEM-Gruppen kümmern sich um Menschen mit Demenz

 

Der ehrenamtliche Dienst ODEM begleitet Menschen mit Demenz auf Stationen im Krankenhaus St. Elisabeth Ravensburg und im Klinikum Westallgäu Wangen. „Fokus Gesundheit“ unterstützt die ODEM-Gruppen mit 1000 Euro. Die ODEM-Gruppe wird regelmäßig geschult, wobei krankenhausspezifische Themen wie Schmerzempfinden bei Demenz, Krankenhaushygiene oder Aromatherapie vermittelt werden. Ein monatlicher Erfahrungsaustausch rundet das Projekt ab und ermöglicht gegenseitige Hilfestellung. Die Ehrenamtlichen betreuen regelmäßig an verschiedenen Tagen stundenweise die Patienten. Sie hören ihnen zu, erzählen, lesen vor, man singt gemeinsam oder hört miteinander Musik, macht einen kleinen Spaziergang in die Kapelle oder ins Café. Als unterstützende Materialien zur Therapie werden Bücher, Bilder, Spiele, CDs und ein CD-Player eingesetzt. Die Beschaffung dieser Materialien muss aus Spendenmitteln erfolgen. Daneben ist es ein dringender Wunsch, dass den Ehrenamtlichen die Fahrtkosten erstattet werden können.

Herzinfarkt mit einem Handgerät schneller erkennen

 

Diese Hilfe kommt konkret beim Patienten an. Mehrfach am Tag greifen die Ärzte der Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum der Oberschwabenklinik in Ravensburg zum Point-of-Care-Diagnostikgerät. Der Teststreifen wird eingelegt, dem Patienten Blut abgenommen und nach nur zwölf Minuten wissen die Ärzte, ob Anzeichen für einen Herzinfarkt vorliegen. Früher mussten sie eine Dreiviertelstunde warten, bis die Ergebnisse aus dem Labor vorlagen.

 

Größe und Design des Gerätes wirken wie die handtellerbreiten Mobiltelefone alter Bauart. Im Inneren aber steckt modernste digitale Technik. Über zwei Point-of-Care-Diagnostikgeräte verfügt die Notaufnahme des EK in Ravensburg, über eines die Notaufnahme am Westallgäu-Klinikum in Wangen. Die Apparate haben ihren festen Platz in der Notaufnahme und sind ständig griffbereit, berichtet Kerstin Kunz, ärztliche Leiterin in der Ravensburger Notaufnahme.

 

Sie und ihre Kollegen sind froh über diese technische Hilfe bei ihrer täglichen Arbeit. Das Geld dafür kam von der Stiftung „Fokus Gesundheit“. Öffentliche Mittel oder eine Finanzierung der Krankenkassen gibt es für derartige Beschaffungen nicht, berichtete OSK-Geschäftsführer Dr. Sebastian Wolf bei der Übergabe der Geräte. Eines kostet etwa 2500 Euro.

Spendenkonto

IBAN   DE56650501100101136220
Kreissparkasse Ravensburg,

BIC SOLADES1RVB

Kontakt

Vorsitzender des Stiftungsvorstands
 
S.D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg-Waldsee
 
Chorherrengasse 3
 
88364 Wolfegg
 
Telefon: 07527/968-243
Fax: 07527/968-290

 

 

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